Ein FWF-Forschungsprojekt am Institut für Kulturanalyse der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt zum Dispositiv Kärnten/Koroška und zur Erinnerung an die Volksabstimmung 1920

Aktuelles

Am 22. April hielten Ute Holfelder und Klaus Schönberger im Rahmen der Ringvorlesung „100 Jahre Mythos Kärnten / 100 let koroškega mita“ einen Vortrag mit dem Titel „Dispositiv Kärnten/Koroška – ein neuer Blick auf Kärnten?“ Mehr Informationen zur Ringvorlesung finden Sie hier.

Neuerscheinung im April 2020: "Dispositiv Kärnten/Koroška oder Das andere Land"

Die Autor*innen präsentieren die Neu-Erscheinung, die ein Teil des dreijährigen kunstbasierten FWF-Forschungsprojekts „Performing Reality. Dis- und Reartikulation des Dispositivs Kärnten/Koroška“ ist.

Aus verschiedenen Perspektiven untersucht „Dispositiv Kärnten/Koroška“ den Umgang mit der Erinnerung an die Kärntner Volksabstimmung vom 10. Oktober 1920. Im Zentrum steht die Frage, warum das jährliche Gedenken an diesem Tag ein Jahrhundert lang vom deutsch-nationalen Pathos des sogenannten Abwehrkampfes bestimmt wurde und warum der Konflikt um den Stellenwert der slowenischen Sprache in Österreichs südlichstem Bundesland so lange schwelen konnte. 

Denn: Lässt sich dieses Plebiszit wirklich nur als Fortsetzung der militärischen Auseinandersetzungen denken? Müsste der 10. Oktober nicht viel eher als Tag der direkten Demokratie gefeiert werden? Stünde Kärnten die Identifikation mit der Rolle des Vorreiters für friedliche Konfliktlösungen in Europa nicht viel besser zu Gesicht als das Beharren auf soldatischem Heldentum?

Mehr dazu finden Sie hier

Über das Projekt

Das Projekt „PERFORMING REALITY – Dis- und Re-artikulation des Dispositivs Kärnten/Koroška. Eine künstlerisch-forschende und kulturwissenschaftliche Ko-Produktion zum 100. Jahrestag der Kärntner Volksabstimmung“ – wird aus Mitteln des FWF (Peek Projekt AR 449) gefördert und am Institut für Kulturanalyse der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (AAU) durchgeführt. Weiterlesen

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